Träume als Wegweiser – Wie manifestiere ich wahren Reichtum in meinem Leben?

Unsere Tag- oder Nachtträume, können real werden, wenn wir den Mut haben ihnen zu folgen und ins Handeln kommen.

Viele Menschen träumen kontinuierlich davon im Lotto zu gewinnen. Sie wollen von dem gerade vorherrschenden Zustand der Armut, der Unzufriedenheit, des Mangels weg, hin zu Wohlstand, Reichtum, Zufriedenheit und Fülle. Oft stellen wir uns einfache Lösungen wie einen Lottogewinn vor, der sich wahrscheinlich in den seltensten Fällen erfüllen wird. Aber warum geht dieser Traum so nicht in Erfüllung? Warum habe ich nicht das Glück den Sechser im Lotto zu gewinnen?

Träume und Visionen sind der Wegweiser zu dem hin WAS wir wirklich wollen. Träume entstehen tief aus dem Selbst, aus dem Wesenskern, in dem alles enthalten ist, was wir wirklich sind. Durch Tagträume lassen wir den Blick abschweifen und vertiefen uns in wundervolle Bilder. In Tagträumen kann der Träumer sich von seinen Mangelzustand „wegträumen“ oder er kann die Bilder zu sich „herträumen“. Was ist der wesentliche Unterschied zwischen weg- und herträumen?

Viele Menschen befinden sich in einem Zustand des Mangels, wenn Sie das Bedürfnis haben, diesen Zustand zu ändern. Sie wollen von diesem Zustand wegkommen. Aus diesem bestehenden Mangelzustand träumen sie sich „weg“ und hinzu einer Fülle. Sie träumen sich also mit dem Gefühl des Mangels weg, zu einem Reichtumsziel hin.

Möchte ich einen gewünschten anderen Zustand erreichen, z. B. Wohlstand, Fülle, eine funktionierende Partnerschaft, so muss ich mir mein Ziel gedanklich in das JETZT holen und diesen Reichtum im jetzt fühlen. Es ist wichtig den Reichtum jetzt zu sehen, ihn um sich herum zu arrangieren, zu manifestieren, sich darin zu fühlen. In seiner Wohnung sitzen und alles das was da ist, als Reichtum anzunehmen. Die Menschen um sich herum in ihren Reichtum zu sehen und zu fühlen. Auf seiner Arbeit, alles was dort ist und dir begegnet als Reichtum zu erkennen. Die Realität, so wie ich sie gerade erlebe als Reichtum anzuerkennen. Mir bewusst zu machen, dass ich all das selbst erschaffen habe – denn Gedanken werden Dinge. Durch diese Annahme und das Bewusstsein, dass ich mir mein Umfeld selbst erschaffen habe, kann große Dankbarkeit entstehen.

Kann ich mich mit dieser Realität nicht identifizieren, lehne ich sie ab und will wahrscheinlich weg von ihr. In diesem Moment ist es wichtig sich bewusst zu machen, dass meine Realität genau das Gefühl wiederspiegelt, das ich gehabt habe, als ich diese Realität um mich herum sukzessive erschaffen habe. Wenn ich mich in meiner jetzigen Realität, in meinem gerade vorbeiziehenden Leben, wieder im Mangel befinde, so ist es wichtig sich klar zu machen, dass ich das was gerade ist, aus dem gleichen Gefühl erschaffen habe. Ich habe also „damals“ vom „weg von“ geträumt und nicht aus einem Zustand des Reichtums. Wenn ich dann weiterhin von diesem aktuellen Zustand weg möchte in dem ich vom „wollen“ träume, werde ich wahrscheinlich irgendwann zurückblicken und mir bewusst werden, dass ich mein Leben lang vom wollen geträumt habe. Ändern wir nicht unsere Sicht auf das Leben und fühlen wir immer noch den Mangel, dann bleibt die Situation des Mangels erhalten.

Aber wie kann ich dieses Gefühl von Reichtum im Jetzt manifestieren, wenn die Ausgangsbasis eine Situation des Mangels und das vorherrschende innere Gefühl Mangel ist? Wie komme ich da raus?

Die Nachtträume zeigen uns wie es geht. Nachtträume zeigen den Träumern Situationen in denen sie ein bestimmtes oder auch mehrere Gefühle in ihren Träumen erleben. Wut, Aggression, ein Gefühl von getrennt zu sein, nicht weiter zu kommen, Unsicherheit, Mangel, Reichtum, Lebendigkeit, etc. Das Gefühl ist unmittelbar mit der geträumten Situation verbunden. Die Situation spiegelt genau das wieder, was der Träumer fühlt, was für diese Situation das vorherrschende Gefühl ist. Genau um dieses vorherrschende Gefühl geht es auch im Wachleben, in den Tagträumen. Es gilt für die aktuelle Lebenssituation ein vorherrschendes Gefühl von Reichtum bzw. von dem Gefühl zu etablieren, welches wir leben wollen zu erzeugen. Erst dann kann sich durch zutun von Gedanken und dem täglichen Handeln genau dieses Gefühl in meiner Realität manifestieren.

Im Leben jedes Menschen gibt es Situationen in denen er sich glücklich, zufrieden, frei, beschenkt, ruhig, ganz, etc. fühlt. Suchen wir diese Situationen immer wieder auf und holen wir sie in unser Leben, in unsere Gedanken zurück, können wir Stück für Stück dieses Gefühl zu einem kontinuierlichen Lebensgefühl etablieren. Je öfter wir dies „tun“, um so mehr werden wir diese Fülle-Situationen anziehen. Verbinden wir dieses aktuelle Gefühl mit unseren Visionen, holen wir uns das Bild ins Jetzt und können unsere Zukunft im hier uns jetzt sukzessive gestalten – aus einem Gefühl der Fülle heraus.

Jeder Mensch hat seine Vision, seinen Lebenstraum, sein Lebensziel, was er erreichen möchte. In der Stille kommen Bilder dazu hoch und werden in Gedanken Wirklichkeit. Lebensträume sind in jedem Menschen tief verankert. Viele Menschen spüren dies, weil sie vom aktuellen Leben „weg wollen“ und die Lücke hin zu einem anderen Lebenszustand fühlen. Das ist der tiefe Wunsch zur Selbstverwirklichung das zu werden, was man in seinem tiefen Wesenskern ist.

Von Geburt an kann es sein, dass die Umwelt den Raum und den Mut für den Lebenstraum nimmt, weil oft nicht geglaubt wird, dass alles was wir uns vorstellen können auch möglich ist. Es gehört auch eine Portion Mut dazu, seinen Traum trotzdem zu leben. Denn jeder hat seinen eigenen Lebenstraum. Nie werden zwei Menschen die gleichen Vorstellungen haben, weil der Samen im Selbst ein anderer ist. Diese Kombination von Fähigkeiten, Eigenschaften, Wünsche und Träume sind individuell.

Viele Menschen träumen ein Leben lang von Fülle, Reichtum und den Mut dies in die Realität umzusetzen. Wenn wir lernen unsere jetzige Situation und jeden anderen Zustand den wir erlangen wollen mit einem Gefühl der Fülle zu verbinden, diesen Zustand also erst in uns zu manifestieren, dann werden wir diesen Zustand auch in Kürze in unserer Realität erleben. So machen es uns unsere Nachtträume vor. Das ist unser Leben. Lasst Euch Eure Träume niemals nehmen.

Die Seele sendet uns nächtlich Situationen von Ist-Zuständen und Zukunftsträumen. Sollte sich in der Realität, trotz intensiver Imagination von Zukunftsbildern und dem Fühlen des Gefühls von Fülle nichts verändern, ist es an der Zeit, auf seine nächtlichen Träume zu hören, sie zu deuten und durch Handlungen in der Realität etwas zu verändern. Der beste Start ist immer bei sich selbst, denn die Seele weiß, wohin die Reise geht.

Das Beitragsbild wurde mir von der Malerin Carolin Block-Bormann
block-bormann@gmx.de zur Verfügung gestellt und unterliegt dem Copyrights © von Carolin Block-Bormann.

Das Bild „Gedanken werden Dinge“ hat eine Bildgrösse von 80 x 100 cm und ist in  Acryl/Öl auf Leinwand gemalt.

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