Innenwelten – und wie wirkliche Veränderung passiert

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In dieser Artikelreihe „Innenwelten“ werde ich einen Zusammenhang zwischen der inneren Welt deines Körpers und seiner äußeren Welt, d. h. seiner „Umgebung“ in der er sich bewegt, herstellen. Ich erkläre die dazu wesentlichen Begrifflichkeiten, zeige Beispiele auf und werde dann den Zusammenhang zwischen dem was in dir geschieht und dem was im Äußeren passiert, herstellen. Dadurch wird ersichtlich, wie die äußere und innere Welt des Körpers zusammenhängen, wie wir letztendlich unser Leben selbst gestalten und dadurch es zu jeder Zeit verändern können. Zum Nachlesen wird es eine Literaturliste zu allen Themen geben. Um eine Lebensveränderung herbeizuführen, erläutere ich Methoden, die uns hin zu einem neuen Ich führen.

Schreibe ich von der inneren Welt des menschlichen Körpers, so sind damit die eigenen Gefühle, Gedanken, Träume, Intuition und Energien gemeint. Die äußere Welt unseres Körpers fängt dort an, wo unsere Haut die Körpergrenze zieht. Mit der äußeren Welt sind Situationen, Synchronizitiäten, Zufälle, Ereignisse, Lebensumstände, Abenteuer unsere Arbeits- und Lebensumgebung gemeint – zusammengefasst – unser Leben.

Oft veränderten wir unsere Persönlichkeit wenig. Wir verharren in immer denselben Lebenssituationen, in den gleichen Tagesabläufen, haben immer wieder den gleichen Streit mit dem Partner, verlieben uns immer wieder in den gleichen Typ von Menschen oder langweilen uns bei der Arbeit, gehen zum Sport, haben aber in Wirklichkeit keine Lust dazu. Auch wenn wir an einen anderen Ort ziehen, uns eine neue Frisur zulegen, uns vom Partner trennen oder einen Hund anschaffen, der innere Frieden will nicht eintreten, obwohl wir „augenscheinlich“ viel verändert haben.

So wie im Innen so im Außen? Was bedeutet dieser Satz eigentlich?

Führen wir ein Leben welches uns generell unzufrieden oder unglücklich macht, in dem wir nur noch funktionieren, suchen wir die Gründe oft in der physischen Welt. Wir nennen Situationen oder Menschen aus der Vergangenheit oder Gegenwart, die wir als Begründung nutzen, um alles so zu lassen wie es ist. Wir suchen uns selbst eine Bestätigung, dass wir aus bestimmten Gründen nichts verändern können. So wachen wir jeden Morgen in dem immer gleichen Leben, in derselben Lebenssituation auf.

Fassen wir den Mut zur Veränderung, fangen wir in der äußeren Welt an. Die Veränderung im Außen ist „relativ“ leicht: wir kaufen ein neues Bett, schneiden uns die Haare ab, ziehen an einen anderen Ort, suchen einen neuen Job und kündigen den Alten. Die Veränderung wird gleich sichtbar und wir haben das Gefühl, jetzt wird sich vieles ändern und ich fange neu an. Manchmal ist das sicherlich auch so, manchmal und das viel zu oft, eben auch nicht. Irgendwie sind immer noch die gleichen Gefühle, ähnliche Menschen, die gleichen Gedankengänge da. Jetzt lebe ich zwar in einer neuen Wohnung, mit einem neuen Partner, aber fühle mich genauso wie in meiner alten Wohnung mit dem Expartner. Eine wirkliche Veränderung, die dann auch eine Veränderung im Außen bewirkt, ist die innere Veränderung der Gedanken, Gefühle und Energien, die dann eine Veränderung von Träumen und der Intuition mit sich bringt und dann auch eine sichtbare Veränderung in der Außenwelt.

Die Frage, die sich daraus ergibt ist, wie verändern wir unser Innenleben, welches doch so automatisch „nebenher“ läuft? Wie verändere ich ein Gefühl der Trauer in Erfülltheit, von Unsicherheit in Harmonie, von Ärger in Freude? Wie komme ich aus meinen immer wiederkehrenden Gedankengängen heraus, wie aus meinen Albträumen? Wie ziehe ich das an was ich wirklich will? Wie will ich eigentlich wirklich leben?

Um eine wirkliche Veränderung herbei zu führen ist es notwendig sich selbst besser kennenzulernen, aus alten Gedankenschleifen auszusteigen, die Gefühlswelt zu restaurieren und die Energiesequenz des Körpers zu verändern. Um uns selbst näher zu kommen, müssen wir nach Innen gehen und uns regelmäßig vom Außen für eine Zeit lang abschirmen. Sich von Innen her kennenzulernen kann für viele eine neuartige Erfahrung sein. Seinen Körper mit geschlossenen Augen von Innen zu „scannen“ und zu beobachten, auch mal alleine zu sein und nur der Stille zu lauschen, sich selbst zuzuhören ist für viele von uns eine, erst einmal, ungewohnte Erfahrung.

Zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, das alleiniges Lesen und das intellektuelle Verstehen der Zusammenhänge dieser Artikelreihe nicht ausreichend ist, um wirkliche Veränderung herbeizuführen. Möchten wir etwas im Äußeren verändern, müssen wir bei uns selbst anfangen und ins Handeln kommen. Die Methoden die ich empfehle sollten kontinuierlich angewendet werden und das braucht ein Zeitfenster, was wahrscheinlich nicht vorhanden ist – das denken wir jedenfalls. WENN wir WIRKLICH etwas verändern, ein neues ICH entstehen lassen möchten, dann sollte etwas Altes weggelassen werden – sonst verändert sich nichts. Wenn wir alles so lassen wie es ist, wird sich nichts verändern. Du willst etwas Neues entstehen lassen, dann lass etwas Altes weg!

Ein Beispiel dazu. Ich wollte 2015 unbedingt ein Buch schreiben: „Lichtgespenster“. Mein Tag war voll. Ich hatte meine Arbeit, war alleinerziehend, hatte mein Sport, meine Freunde, etc. Der Tag hatte keine scheinbare Lücke für etwas Neues. Und hatte ich überhaupt Zeit dafür? Ich fragte mich: wie und wo soll ich die Zeit finden ein Buch zu schreiben und einen Block aufzubauen? Ich schloß mit mir einen Vertrag: am 01.01.2015 erzählte ich einen lieben Freund bei einem Neujahrsspaziergang, dass ich an 5 Tagen in der Woche um kurz vor fünf aufstehe, für eine Stunde an meinem Buch schreibe und ich es zum Ende des Jahres in der ersten Version fertig geschrieben habe. Um jeden Morgen um fünf aufstehen zu können, musste ich also abends eher ins Bett gehen. Dafür strich ich an den fünf Tagen das Fernsehen, entspannte in der Zeit und ging eineinhalb Stunden früher ins Bett. Ich veränderte also bewusst einen Tagesabschnitt meines Lebens. Im Oktober 2015 war ich mit meinem Buch in der ersten Version fertig.

Drei Dinge möchte ich dir für dein neues Ich auf den Weg geben: entscheide dich für etwas, komme ins handeln und bleib dran!

Im nächsten Artikel von Innenwelten starte ich mit den Synchronizitäten!

 

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